Logopädische Praxis Lena Dankau

Stimmstörungen bei Kindern

Bei den Stimmstörungen wird zwischen organischen, funktionellen und psychogenen Stimmstörungen unterschieden. Bei Kindern fallen Stimmstörungen meistens durch länger anhaltende Heiserkeit (ohne akuten Infekt) auf. Die Stimme kann rau und gepresst oder kraftlos und hauchig klingen. Manchmal kann sie vor allem nach starker Belastung auch ganz wegbleiben. Bei bestehenden oder vermuteten Stimmstörungen sollte das Kind einem HNO-Arzt oder Phoniater vorgestellt werden, der den Kehlkopf und das Hörvermögen untersucht und ggf. eine logopädische Therapie verordnet. Ausführliche Elternberatung und ggf. auch Elternarbeit begleiten jede Kindertherapie und kann bei kleineren Kindern evtl. im Vordergrund stehen.

-Organische Stimmstörungen

Organische Stimmstörungen beruhen auf Fehlbildungen oder andere organische Veränderungen. So kommen im frühen Kindes- bzw. Säuglingsalter Stimmstörungen z.B. aufgrund von Fehlbildungen des Kehlkopfes vor. Bei Vorschul- bzw. Schulkindern treten oft organische Veränderungen auf den Stimmbändern ("Schreiknötchen") auf. Ebenso sind organische Stimmstörungen die Folge von Verletzungen im Kehlkopfbereich (durch Unfälle, Operationen etc.) oder durch Infektionen (z.B. chronische Kehlkopfentzündungen).

-Funktionelle Stimmstörungen

Bei funktionellen Stimmstörungen liegen keine organischen Veränderungen vor. Jedoch zeigen sich Unregelmäßigkeiten im Schwingungs- bzw. Schließungsverhalten der Stimmlippen. Die Stimme klingt dadurch heiser, rau, gepresst, behaucht, teilweise ohne Ton, angestrengt und ermüdet bei Belastung schnell oder bricht weg. Des Weiteren tritt beim Sprechen Kurzatmigkeit auf und die Artikulation kann undeutlich sein, wodurch die Kinder schlecht zu verstehen sind.

Manchmal empfinden die Kinder ein Fremdkörpergefühl oder Kratzen im Hals. Der Stimmklang ist meist zu tief, kann aber auch erhöht sein. Funktionelle Stimmstörungen können z.B. durch zu intensiven Stimmeinsatz, nicht korrekte Körperhaltung, ungünstige Stimmvorbilder oder Hörstörungen (Kind selbst oder im Umfeld, wodurch immer laut gesprochen werden muss) entstehen. Kinder mit einer Stimmstörung empfinden ihre Stimme selbst meist nicht als auffällig oder finden sie eventuell sogar cool. Da funktionelle Stimmstörungen zu sekundären organischen Veränderungen führen können, ist eine frühe Intervention wichtig.

-Psychogene Stimmstörungen

Selten treten psychogene Stimmstörungen bei Kindern auf, die meist in Kombination mit anderen psychischen Symptomen (z.B. Essstörungen) vorkommen oder als psychogene Aphonie (völlige Stimmlosigkeit), ausgelöst durch ein traumatisches Erlebnis oder durch einen Schock, erscheint. Eine psychogene Dysphonie/Aphonie tritt im Rahmen einer psychischen Grunderkrankung auf bei intakten Verhältnissen im Kehlkopfbereich. Eine psychogene Stimmstörung bedarf neben logopädischer Therapie psychologischer Betreuung.

-Rhinophonie (Näseln)

Bei der Rhinophonie handelt es sich um eine Störung, bei der der Patient den Luftstrom beim Sprechen nicht richtig lenken kann. Näseln kann organische (z.B. bei Lähmungen des Gaumensegels, bei Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten) oder funktionelle Ursachen haben. Es wird zwischen geschlossenem, offenem und gemischtem Näseln unterschieden.

Beim geschlossenen Näseln ist die Nase durch Schnupfen, Polypen, vergrößerte Rachenmandeln oder Tumoren verengt, wodurch die Luft bei den nasalen Lauten (m, n, ng) durch den Mund anstatt durch die Nase entweicht (z.B. Mama=Baba). Beim offenen Näseln dagegen fehlt der Abschluss des Nasenrachenraumes z.B. durch das Vorliegen einer Gaumensegellähmung oder einer Gaumenspalte, wodurch beim Sprechen zu viel Luft durch die Nase entweicht. Alle Laute bekommen deshalb einen nasalen Beiklang.

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Lena Dankau

Bachelor of Health

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Wir wünschen frohe Weihnachten!

Während das Knusperhaus immer leerer wird, gehen wir auf unsere wohlverdienten Weihnachtsferien zu. Die Praxis bleibt dieses Jahr zwischen den Feiertagen geschlossen. Ab dem 03.01.2017 sind wir wieder für Sie da.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien besinnliche und freudenreiche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Adventszeit

Es ist die Vorweihnachtszeit, die selige Zeit unserer Kindheit nach der wir uns sehnen.

Advent, als die Welt noch heil war, die Lichter, die Düfte, die Erwartungen.

Drum können sich unsere kleinen Patienten auf die Adventszeit bei uns in der Praxis freuen.

Unser Knusperhaus steht wieder bereit, um den Kleinen die Vorweihnachtszeit zu versüßen.

 

Wir freuen uns auf die leuchtenden Kinderaugen!

 

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Damit Sie uns in Zukunft jederzeit erreichen können, sind wir ab jetzt auch unter folgender Handynummer anzutreffen: 01573-6205709.

Julia Kaufmann steigt wieder ein

Wir freuen uns! Julia Kaufmann kehrt nach einjähriger Elternzeit zurück. Sie wird uns ab Mitte Juli wieder tatkräftig unterstützen. Wir wünschen ihr einen guten Start!

Wie schnell die Zeit vergeht!

Wie schnell die Zeit vergeht! Seit dem 7. April 2016 sind wir schon ein Jahr in der Praxisgemeinschaft anzutreffen. Wir bedanken uns bei allen Patienten ganz herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!