Logopädische Praxis Lena Dankau

Sprechstörungen bei Kindern

Bei Kindern gibt es sehr verschiedene Sprechstörungen, die sich in zwei Gruppen unterteilen lassen: Störungen in der Bildung von Lauten (Artikulationsstörungen, verbale Entwicklungsdyspraxie) und Redeflussstörungen (Stottern/Poltern). Störungen der Lautbildung bei Kindern sind sehr verschieden und können ganz unterschiedliche Ursachen haben. Manchmal können die Ursachen auch nicht erkannt werden. Artikulationsstörungen und verbale Entwicklungsdyspraxien können im Verlauf der kindlichen Entwicklung auftreten. Besonders wichtig ist es diese Störungen rechtzeitig zu erkennen und sie vor der Einschulung zu überwinden. Ansonsten können sie das Lesen- und Schreiben-Lernen negativ beeinflussen.

-Phonetische Störung

Bei einer phonetischen Störung ist das Kind mundmotorisch nicht in der Lage den Laut zu bilden. Dieser Laut muss dann in der Therapie angebahnt werden. Bei einer solchen Artikulationsstörung ist eindeutig erkennbar, welcher Laut gemeint ist auch wenn der Laut falsch gebildet wird. Das bekannteste Beispiel hierfür ist die falsche Aussprache der S-Laute, also das Lispeln.

-Verbale Entwicklungsdyspraxie

Die verbale Entwicklungsdyspraxie wird als Störung sprechmotorischer Programmierungsprozesse definiert, d.h. der Betroffene weiß sehr genau was er sagen möchte, kann allerdings aufgrund der gestörten Handlungsplanung die motorischen Mund- und Zungenbewegungen nicht korrekt ausführen. Die Kinder strengen sich beim Sprechen an und zeigen häufig Suchbewegungen im Bereich der Lippen und der Zunge.

Das auffälligste Merkmal bei der Entwicklungsdyspraxie liegt in der Artikulation; Laute werden fehlerhaft gebildet oder durch andere ersetzt. Dadurch klingt die Aussprache oft undeutlich und ist schwer verständlich. Des Weiteren können folgende Symptome auftreten: sogenannte Quatschwörter können nicht oder meist nur falsch nachgesprochen werden, Laute werden in ihrer Reihenfolge vertauscht, Veränderungen in der Sprechmelodie, unangemessene Betonungsmuster, Probleme im Saug-, Schluck- und Atemrhythmus, weiche und breiige Nahrungsmittel werden bevorzugt, Defizite in der oralen Wahrnehmung.
Bei einer verbalen Entwicklungsdyspraxie sollte mit der Therapie so früh wie möglich begonnen werden. Angemessen ist hier eine Therapiefrequenz von mindestens 2-3 Mal wöchentlich.

-Stottern

Als Stottern bezeichnet man eine Störung des Redeflusses. Das Stottern äußert sich in Form von Dehnungen („Ssssssofa“), Blockierungen (stummes Verharren vor oder in einem Wort, wobei Zeichen von Anstrengung zu sehen oder zu hören sein können: „---Baum“) und Wiederholungen von Lauten, Silben oder einsilbigen Wörtern („Rararasen“). Diese Symptome werden Kernsymptomatik genannt, da sie das eigentliche Stottern darstellen. Ebenso können Begleitsymptome auftreten. Dies kann sich u.a. in körperlicher Anspannung, Mitbewegungen von Körperteilen, Vermeiden von gefürchteten Wörtern oder Sprechangst äußern.

In Kernsymptomen verlieren stotternde Kinder für einen Moment die Kontrolle über den Sprechablauf, obwohl sie genau wissen, was sie in diesem Moment sagen wollen. Psychische Reaktionen wie Sprechangst, Wut oder Trauer über das Versagen beim Sprechen, Selbstabwertung als Sprecher, Scham und Hilflosigkeit können hinzukommen. Die Lebensqualität kann durch psychische Reaktionen stark beeinträchtigt sein, selbst wenn die Kernsymptomatik nur gering ist. Umso wichtiger ist es ganz offen mit dem Stottern umzugehen, damit der Betroffene nicht unter Druck gesetzt wird.

Nicht immer kann eine Rückbildung des Stotterns herbeigerufen werden, sodass als Zweitziel dann ein leichtes selbstbewusstes Stottern erarbeitet wird.

-Poltern

Poltern ist eine Störung des Redeflusses, die sich als schnelles, unrhythmisches und undeutliches Sprechen zeigt. Zusätzlich bestehen fast immer Formulierungsschwierigkeiten. Im Gegensatz zum Stottern verbessert sich die Symptomatik bei Konzentration und langsamerem Sprechen.

Beim Poltern wird durch die phasenweise erhöhte Sprechgeschwindigkeit, die Verständlichkeit durch Auslassungen und Verschmelzungen von Lauten, Silben und Wörtern („losfahren“ wird „lofahn“) stark beeinträchtigt. Außerdem treten viele Satzabbrüche, Umformulierungen und Floskeln sowie stotterähnliche Redeunflüssigkeiten auf. Polternde Menschen können ihr eigenes Sprechen oft nur schlecht beobachten, da ihnen die Störung gar nicht oder nur bedingt bewusst ist. Polternde Kinder können in einer Therapie (bei ausreichender Motivation) lernen, in für sie wichtigen Sprechsituationen das Poltern zu kontrollieren.

Stottern und Poltern können auch zusammen auftreten.

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Lena Dankau

Bachelor of Health

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Wir wünschen frohe Weihnachten!

Während das Knusperhaus immer leerer wird, gehen wir auf unsere wohlverdienten Weihnachtsferien zu. Die Praxis bleibt dieses Jahr zwischen den Feiertagen geschlossen. Ab dem 03.01.2017 sind wir wieder für Sie da.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien besinnliche und freudenreiche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Adventszeit

Es ist die Vorweihnachtszeit, die selige Zeit unserer Kindheit nach der wir uns sehnen.

Advent, als die Welt noch heil war, die Lichter, die Düfte, die Erwartungen.

Drum können sich unsere kleinen Patienten auf die Adventszeit bei uns in der Praxis freuen.

Unser Knusperhaus steht wieder bereit, um den Kleinen die Vorweihnachtszeit zu versüßen.

 

Wir freuen uns auf die leuchtenden Kinderaugen!

 

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Damit Sie uns in Zukunft jederzeit erreichen können, sind wir ab jetzt auch unter folgender Handynummer anzutreffen: 01573-6205709.

Julia Kaufmann steigt wieder ein

Wir freuen uns! Julia Kaufmann kehrt nach einjähriger Elternzeit zurück. Sie wird uns ab Mitte Juli wieder tatkräftig unterstützen. Wir wünschen ihr einen guten Start!

Wie schnell die Zeit vergeht!

Wie schnell die Zeit vergeht! Seit dem 7. April 2016 sind wir schon ein Jahr in der Praxisgemeinschaft anzutreffen. Wir bedanken uns bei allen Patienten ganz herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!